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Whitsunday Islands Drucken E-Mail
Geschrieben von Andrea / Prisca   
Sonntag, 8. April 2007
Ein Muss fuer alle Ostkuesten-Reisenden ist eine Segeltoern zu den Whitsunday Islands.

Am letzten Donnerstag gingen wir zusammen mit elf Mitpassagieren (alles Backpackers aus Europa oder Amerika) und zwei Crewmitgliedern (ein erfahrener Segler und ein "Schiffsjunge") an Bord der Ragamuffin 2. Die Ragamuffin 2 ist ein ca. 15 m langes Boot, welches vor einigen Jahren am America's Cup teilgenommen hat.

Nachdem alle ein "Bett" zugeteilt bekommen hatten, wurden wir in die richtigen Verhaltensweisen auf dem Schiff eingeweiht. Zum Beispiel wurde uns gesagt, wo man sich aufhalten soll, falls man ein wenig Seekrank werden wuerde oder was man tun soll, wenn man aus Versehen ins Wasser fallen wuerde. :-)

Schon bald wurden die Segel gehisst und wir segelten bei schoenstem Sonnenschein zu unserem ersten Schnorchelplatz. Was wir dort unter Wasser zu sehen bekamen, war einfach fantastisch. Hunderte von bunten Fischen schwammen frisch froehlich um uns herum. Das war so eindruecklich, dass wir fast nicht genug bekamen vom Schnorcheln.

Als wir weitersegelten, bedeckte sich der Himmel immer mehr und schon bald begann es wolkenbruchartig zu regnen. Wir fluechteten in den vermeintlich trockenen Bauch des Bootes. Doch dort war die Luft so stickig und feucht, dass es fast nicht auszuhalten war. Es war nicht so, dass wir in einen Sturm geraten waeren, aber trotzdem wurde unser Boot so stark hin und her geschuettelt, dass es uns ziemlich uebel wurde und wir froh waren um die Tabletten, welche wir vorsorglicherweise mitgenommen hatten.

Am naechsten Morgen gingen wir fuer einige Stunden an Land. Es tat gut, wieder festen Boden unter den Fuessen zu haben, obwohl sich der Koerper nicht so rasch daran gewohnen konnte. Es schaukelte im Kopf noch eine ganze Weile weiter. Nach einer kurzen Segelstrecke gingen wir ein zweites Mal schnorcheln. Auch diesmal bot sich uns ein Paradies!

Am Morgen des dritten Tages besuchten wir ein Ferienresort auf einer der 74 Inseln der Whitsunday Islands. Dort hiess es relaxen, im Pool schwimmen und nicht zuletzt endlich mal richtig duschen.

Auf der Rueckfahrt nach Airlie Beach nutzten wir nochmals die ganze Kraft des Windes. Sogar eine 180 Grad Wendung durften wir miterleben.

Unser Segeltoern war ein echtes Erlebnis und das Schnorcheln ganz bestimmt eines der Highlights unserer Reise!

Wir wuenschen euch allen ganz schoene Ostern!

 

 
 

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